Sicherheit
Tore gegen Umstürzen sichern
Die Sicherung von Fussballtoren gegen das Umstuerzen ist eine ueberlebenswichtige Massnahme zur Vermeidung schwerer Unfaelle auf dem Sportplatz. Mobile Tore neigen ohne ausreichende Bodenverankerung oder Kontergewichte zum Kippen, was insbesondere beim Bespielen durch Kinder und Jugendliche zu fatalen Verletzungen fuehren kann. Gemaess den Vorgaben der DFB Fussball Regeln und der DFB Satzung und Ordnungen tragen Verein und Platzwart die alleinige Verantwortung fuer den ordnungsgemaessen Zustand saemtlicher Tore. Vor jedem Turnierbeginn muessen saemtliche Tore unaufgefordert auf ihre Standfestigkeit ueberprueft werden. Dieser Artikel zeigt, wie Sie Tore korrekt fixieren und worauf bei der Kontrolle zu achten ist.
Gefahrenquelle mobile Fussballtore
Mobile Fussballtore erfreuen sich auf Turnieren grosser Beliebtheit, da sie flexibel auf dem Rasen verschoben werden koennen. Ohne korrekte Verankerung stellen sie jedoch eine erhebliche Gefahr dar, da sie bei Belastung der Latte oder starkem Wind leicht umkippen koennen. Gemaess den DFB Fussball Regeln duerfen ungesicherte Tore niemals fuer den Spielbetrieb freigegeben werden. Der Verein hat sicherzustellen, dass die entsprechenden Gewichte oder Erdhaken vollstaendig vorhanden und funktionsfaehig sind, bevor Mannschaften den Platz betreten.
Arten der Standsicherung anwenden
Fuer die Sicherung stehen verschiedene technische Systeme zur Verfuegung, darunter Bodenverankerungen, Steckgewichte oder integrierte Tankkonstruktionen. Jedes Tor muss gemaess den Herstellerangaben und den Vorgaben des Hallen- oder Platzbetreibers fixiert werden. Auf Rasenplaetzen kommen meist Erdhaken oder Einschlaghuelsen zum Einsatz, waehrend auf Kunstrasen oder Hartplaetzen mobile Gewichte notwendig sind. Der Platzwart ueberprueft, ob die Gewichte fest mit dem Rahmen verschraubt sind und sich nicht loesen koennen.
Kontrolle vor dem Turnierstart
Vor dem ersten Anpfiff des Turniers geht der zustaendige Schiedsrichter gemeinsam mit einem Vereinsverantwortlichen saemtliche Tore ab. Dabei wird durch gezieltes Ruetteln am Querbalken getestet, ob das Tor kippsicher steht. Sollte ein Tor auch nur minimal wackeln oder die Verankerung beschaedigt sein, wird es sofort gesperrt. Diese Pruefung ist verbindlich und schuetzt den Verein vor Regressanspruechen sowie Spieler vor schweren Verletzungen.
Verhalten bei beendetem Spielbetrieb
Nach dem Ende der Turnierspiele muessen mobile Tore sicher verstaut oder gegen unbefugtes Nutzen gesichert werden. Haeufig klettern Kinder in den Pausen oder nach dem Turnier unbemerkt auf unbeaufsichtigte Tore. Daher schreiben die DFB Satzung und Ordnungen sowie die Platzordnungen oft vor, dass Tore entweder flach auf den Boden gelegt oder in einem abschliessbaren Bereich gelaendebegrenzend gelagert werden muessen. Dies verhindert gefaehrliche Situationen ausserhalb der offiziellen Spielzeiten.
Einweisung von Betreuern und Schiedsrichtern
Schiedsrichter, Trainer und Betreuer sind ueber die Torstandsicherheit zu informieren. Sollte waehrend einer Partie auffallen, dass sich eine Verankerung loest, muss das Spiel sofort unterbrochen werden, bis das Tor wieder sicher fixiert ist. Der Verein dokumentiert die durchgefuehrten Kontrollen im Vorfeld des Turniers in einem einfachen Protokoll. Dies schafft Transparenz und beweist im Ernstfall, dass alle Sicherheitsvorkehrungen gemaess den Verbandsregeln getroffen wurden.
Häufige Fragen
Wer prueft die Torstandfestigkeit vor dem Turnier?
Der gastgebende Verein, oft in Abstimmung mit dem Schiedsrichter, ueberprueft die Tore vor jedem Spielbeginn.
Duuerfen mobile Tore ungesichert auf dem Platz stehen?
Nein, mobile Tore muessen zu jeder Zeit gemaess den Vorschriften gegen Umstuerzen gesichert sein.
Was ist bei nicht benutzten Toren zu beachten?
Nicht benutzte mobile Tore muessen gegen unbefugtes Bestiegen oder Umkippen gesichert, im Idealfall flach auf den Boden gelegt werden.
Quellen und Vertiefung
Quellen zuletzt geprüft am 20. September 2026. Externe Inhalte können sich ändern.